Wie macht man Stop-Motion-Filme?

Ein Trickfilm funktioniert im Grunde wie ein Daumenkino: Viele Bilder, auf denen sich in winzigen Schritten immer wieder ein Detail ändert, werden hintereinander “abgespielt” und dadurch zum Laufen gebracht. Im Gehirn entsteht hierbei die Illusion einer Bewegung.

Trickfilm heißt auch deswegen so, weil normalerweise Objekte wie zum Beispiel ein Kochlöffel sich nicht von alleine vom Fleck rühren würden. Im Trickfilm aber könnt ihr alles mögliche in Bewegung setzen: Knetfiguren, Zeichnungen, Kreide, Stifte, Papiere, Schuhe, Gemüse, Obst…

Technisch sieht das dann so aus: Du machst ein Bild von einer Szene. Stop. Dann veränderst du ein Detail an deiner Szene: Motion (Bewegung). Dann machst du wieder ein Bild. Stop. Du veränderst wieder etwas an deiner Szene: Motion. Machst ein Bild. Stop. Motion. Stop. Motion. Diese Fotos werden dann in entsprechende Computer-Schnittprogramme geladen und aneinanderdergereiht abgespielt. Damit eine flüssige Bewegung entsteht, sind zwischen 15 und 30 Standbilder pro Sekunde notwendig. Die Maßeinheit heißt hier “frames per second”. Je mehr Bilder pro Sekunde verwendet werden, desto natürlicher und weniger ruckelnd wirkt die Bewegung.